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Studienziel & Qualifikationsprofil

Qualifikationsprofil

Personen, die den Universitätslehrgang Schlafcoaching ("ULG-SC") erfolgreich abgeschlossen haben, verfügen über ein umfassendes Wissen zur Physiologie, Psychologie und den kulturellen Hintergründen von Schlaf und Schlafstörungen sowie deren medizinischer Behandlung. Wissen, das befähigt, um z.B. Schlafberatung als biomedizinische/r AnalytikerIn in einem Schlaflabor durchführen zu können, psychologisch-psychotherapeutische Beratung und Techniken anzuwenden, um Einzelpersonen und Gruppen mit Schlafproblemen zu betreuen oder Informationsveranstaltungen zu Schlaf, Traum, oder z.B. die Auswirkungen von Nacht-arbeit auf die Schlaf-Wachrhythmik durchzuführen.

Die Tätigkeit als Schlafcoach versteht sich als Ergänzung und Weiterführung zur medizinischen Grundversorgung wie sie u.a. von öffentlichen und privaten Schlaflaboren geleistet wird.

Andererseits vermittelt der ULG-SC auch Grundlagen für eine respektvolle Kommunikation und ethisch korrektem Umgang mit Klienten/-innen mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergrund durch Schulung der sozialen und kommunikativen Kompetenz. Die Bezeichnung Schlafcoach ersetzt aber nicht eine Coaching-Ausbildung wie sie z. B. im Rahmen der Gewerbeordnung in Österreich definiert wird.

Eine detailierte Auflistung der Kompetenzen und Kenntnisse, die in der postgraduellen Ausbildung vermittelt werden finden Sie im Curriculum

Studienziel

Die erfolgreiche Absolvierung des Universitätslehrganges Medizinisches Schlafcoaching  berechtigt und qualifiziert zu Beratungstätigkeiten rund um das Thema Schlaf für Betroffene und Angehörige, zur Informations- und Hilfestellung bei der Planung und Durchführung von nicht-medikamentösen oder psychologischen Beratungs- und Behandlungskonzepten (z.B. Schlafedukation, Elemente der kognitiv behavioralen Therapie, der Gestalttherapie und der Hypnotherapie, der Gesprächsführung und der Albtraumbewältigung) bei nicht erholsamem Schlaf und vermittelt Grundlagenwissen über Schlaf- und Schlafstörungen. Ein weiteres Ziel ist die Prävention von Schlafproblemen, die Schaffung von Bewusstsein in der Öffentlichkeit für die Notwendigkeit von ausreichendem Schlaf sowie die Befähigung zu eigener Forschungstätigkeit auf den Gebieten der Schlaf- und Traumforschung.