Patient:innensicherheit stärken: Kompetenzen für eine sichere und qualitativ hochwertige Versorgung.
Sichere Versorgung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Wissen, Systemverständnis und gezieltem Handeln. Der Universitätslehrgang „Patient:innensicherheit im Gesundheitswesen – Akademische:r Expert:in“ an der Medizinischen Universität Wien qualifiziert Fachkräfte, Patient:innensicherheit nachhaltig zu verbessern und aktiv weiterzuentwickeln.
Der Lehrgang vermittelt ein fundiertes Verständnis des Gesundheitssystems, seiner Akteur:innen und Schnittstellen. Studierende lernen, Risiken zu erkennen, Prozesse zu analysieren und Maßnahmen zur Qualitätssicherung umzusetzen. Dabei stehen zentrale Themen wie Sicherheitskultur, evidenzbasierte Praxis, Risikomanagement, Ethik, Recht sowie Kommunikation und Leadership im Fokus.
Ziel ist es, Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialbereich dazu zu befähigen, Veränderungsprozesse anzustoßen und eine Kultur der Sicherheit mitzugestalten. Absolvent:innen können komplexe Zusammenhänge im Gesundheitswesen einordnen, interdisziplinär denken und evidenzbasierte Entscheidungen treffen – immer mit dem Anspruch, die Versorgung für Patient:innen sicherer zu machen.
Patient:innensicherheit entsteht dort, wo fachliche Kompetenz auf Reflexion trifft und Verantwortung im Arbeitsalltag übernommen wird.
Mit diesem Universitätslehrgang möchten wir Menschen im Gesundheitswesen dabei unterstützen, Sicherheit bewusst mitzugestalten. Unser Ziel ist es, Fachkräfte zu stärken, die Abläufe hinterfragen, Risiken erkennen und konkrete Verbesserungen im eigenen Wirkungsbereich umsetzen.
Patient:innensicherheit braucht Aufmerksamkeit, Zusammenarbeit und den Mut, Veränderungen anzustoßen. Genau hier setzt dieser Lehrgang an: praxisnah, interdisziplinär und mit einem klaren Fokus auf die Anforderungen im Berufsalltag.