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Emmenegger

Wir erforschen MR-Biomarker, um Rückenmarksverletzungen besser zu verstehen und präzisere Prognosen zu ermöglichen.

Rückenmarksverletzungen können das Leben von Betroffenen tiefgreifend verändern und zu dauerhaften motorischen, sensorischen und autonomen Funktionsstörungen führen. Trotz grosser Fortschritte in Diagnostik und Therapie ist es weiterhin schwierig, den individuellen Verlauf einer Rückenmarksverletzung präzise vorherzusagen. Unklar ist häufig auch, welche biologischen und strukturellen Faktoren die Regeneration begünstigen oder eine Erholung einschränken.


Unsere Forschung nutzt Magnetresonanztomographie und MR-Spektroskopie, um nicht-invasive Biomarker der Rückenmarksverletzung zu identifizieren. Ein Schwerpunkt liegt auf der präzisen Charakterisierung der Läsion selbst, etwa ihres Ausmasses und ihrer räumlichen Ausdehnung im Rückenmark. Darüber hinaus untersuchen wir sekundäre Verletzungsmechanismen wie Neuroinflammation und neurodegenerative Veränderungen, die sich nach der primären Verletzung entwickeln können.


Ziel unserer Arbeit ist es, Rückenmarksverletzungen besser zu verstehen und langfristig MR-basierte Marker zu entwickeln, die zu einer besseren Einschätzung des individuellen Verlaufs beitragen und Forschung sowie klinische Entscheidungsfindung unterstützen können.

Tim Emmenegger

Arbeitsgruppenleiter