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Corporate Governance & Compliance

Die MedUni Wien hat für viele Bereiche Vorbildcharakter und steht als Leitinstitution des österreichischen Gesundheitswesens unter besonderer öffentlicher Beobachtung. Daher ist es der Medizinischen Universität Wien ganz besonders wichtig, auch beim Thema „Compliance“ und „Corporate Governance“ eine Vorreiterrolle zu übernehmen. 

Dazu gibt es die an der MedUni Wien geltenden Compliance-Richtlinien, zu deren Einhaltung sich ausnahmslos alle MitarbeiterInnen der Medizinischen Universität Wien vertraglich verpflichtet haben. Welche Richtlinien das sind und wie sie im Detail aussehen, haben wir hier zusammengefasst. 

Korruptionsprävention

Die bestehenden Antikorruptionsrichtlinien der MedUni Wien legen die Grundsätze von Trennung, Transparenz, Dokumentation und Angemessenheit fest, zeigen potenzielle Gefahren auf, formulieren empfohlene Vorgangsweisen und enthalten Dokumentationspflichten und Genehmigungsprozesse. Die Richtlinien definieren, wie bei Korruptionsverdacht vorzugehen ist und legen Meldepflichten und Zuständigkeiten fest. Ihre Einhaltung wird von der internen Revision geprüft. Für nicht-konformes Verhalten sind dienstrechtliche Sanktionen vorgesehen. 

Die Richtlinien im Detail (PDF, 198KB)
Richtlinien zur Vermeidung von Strafbarkeit bei Geschenkannahme ("Antikorruptionsrichtlinien") 22.10.2008

Transparenz, Interessenskonflikte und gute wissenschaftliche Praxis

Die MedUni Wien anerkennt den Artikel 9 des Pharmig-Verhaltenscodex.

An der MedUni Wien sind außerdem Geschäftsbeziehungen bzw. der Abschluss von Rechtsgeschäften von MitarbeiterInnen mit Kunden oder Lieferanten, an denen MitarbeiterInnen der MedUni Wien beteiligt sind oder bei denen ein sonstiges Naheverhältnis zwischen den Akteuren besteht, untersagt.

Die Ethikkommission der MedUni Wien verpflichtet PrüfärztInnen und Gutachter dazu, im Zusammenhang mit der Einreichung von Anträgen auf Begutachtung von Forschungsprojekten, derartige mögliche Interessenskonflikte bekanntzugeben. 

Darüberhinaus verpflichten die „Good Scientific Practice“-Grundlinien als Bestandteil der Satzung zur Begutachtung der geltenden Bestimmungen, sehen Konsequenzen für wissenschaftliches Fehlverhalten vor und regeln die Punkte „Zusammenarbeit mit der Industrie“ und „Interessenskonflikte“.


Nebenbeschäftigungen

Es besteht eine generelle Meldepflicht von Nebenbeschäftigungen. Nebenbeschäftigungen dürfen dienstliche Verpflichtungen sowie Interessen der Universität nicht gefährden. Die „Rahmenbedingungen für Nebenbeschäftigungen in Privatordinationen und Privatkrankenanstalten“ konkretisieren, welche (ärztlichen) Nebenbeschäftigungen mit der Tätigkeit an der Medizinischen Universität Wien unvereinbar sind und geben klare Rahmenbedingungen vor. Diese Regelungen sind Bestandteil jedes Arbeitsvertrags. Nichtbeachtung kann zu dienstrechtlichen Konsequenzen führen. 

Die Richtlinien im Detail (PDF, 2MB)
Rahmenbedingungen für Nebenbeschäftigungen in Privatordinationen und Privatkrankenanstalten 12.11.2010

Richtlinien zur Beschaffung und Einkauf

Die MedUni Wien ist Körperschaft öffentlichen Rechts und unterliegt damit beim Einkauf und der Beschaffung dem Bundesvergabegesetz (BVergG). Dabei ist darauf zu achten, dass Bieter nicht diskriminiert werden. Auch bei einer Direktvergabe sind mehrere Angebote einzuholen. Der Ansprechpartner für die Beschaffung ist das Facility Management.

Schreiben zu den Richtlinien (PDF, 67KB)
Beschaffung im Bereich der MedUni Wien 25.02.2016

Meldungen von Diensterfindungen

Richtlinien Patent- und Lizenzwesen (PDF, 113KB)
2008/2009 8. Mitteilungsblatt. Nr. 15 26.02.2009

Weitere im Zusammenhang mit Corporate Governance & Compliance stehende und verbindlich zu beachtende Richtlinien an der MedUni Wien: